| Fritz Rau Lesung 05/08 |
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oben: Fritz Rau mit Igor Albanese - oben rechts: Fritz Rau im Gespärch mit Janine Heydasch
50 Jahre BackstageFritz Rau las im Leonardo JazzClub in Essen “Es war einmal ein Mann”, schreibt Udo Lindenberg, “der liebte die Musik und die Musiker. Für die Musiker, an die er glaubte, tat er alles. Wenn er eine Idee gut fand, stand er in Flammen und setzte sie um. Er sagte: ‘Ich mache die Bühne klar, was nützt die beste Botschaft, wenn sie keiner hört?’ ... Wie viele Shows haben wir uns zusammen ausgedacht? Pioniere, Grenzgänger, Visionäre – weiter, gewagter, experimenteller – mehr ging nicht. Was kostet das? Egal. Explorer fragen nicht nach Geld; manchmal riskieren sie sogar ihr Leben...” Fritz Rau ist der bedeutendste Konzertveranstalter Deutschlands. 2005 wurde er 75 Jahre alt. Im Jahr 2002 wurde er vom damaligen niedersächsischen Ministerpräsidenten Siegmar Gabriel mit dem Großen Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Zusammen mit seinem verstorbenen Partner Horst Lippmann organisierte er über Jahrzehnte hinweg die Deutschlandkonzerte der nationalen und internaltionalen Größen aus Jazz, Blues, Entertainment, Rock und Pop – von Duke Ellington bis Jimi Hendrix, von Marlene Dietrich bis Madonna und von Mudy Waters bis Miles Davis, Udo Lindenberg, Michael Jackson, Udo Jürgens und Rolling Stones. Wenn Oliver Kahn der Titan im deutschen Fußball ist, dürfte Fritz Rau der Titan im deutschen Musikgeschäft sein. Die Lobgesänge auf ihn nehmen kein Ende. So sagte Mick Jagger (Rolling Stones): “Fritz Rau ist der Pate von uns allen. Rock and Rau forever.” Oder Al Jarreau: “He’s everbodys Papa”. Ähnlich positiv äußerten sich Klaus Doldinger, Charles Aznavour, Harry Belafonte, Peter Maffay, Joan Baez, Chris de Burgh und viele, viele andere Hochkaräter im Showbusiness. Und so wurde es auch ein spannender Abend im Leonardo JazzClub in der Zweigertstraße in Essen, als Fritz Rau von den 50 Jahren Backstage erzählte.
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“Es war einmal ein Mann”, schreibt Udo Lindenberg, “der liebte die Musik und die Musiker. Für die Musiker, an die er glaubte, tat er alles. Wenn er eine Idee gut fand, stand er in Flammen und setzte sie um. Er sagte: ‘Ich mache die Bühne klar, was nützt die beste Botschaft, wenn sie keiner hört?’ ... Wie viele Shows haben wir uns zusammen ausgedacht? Pioniere, Grenzgänger, Visionäre – weiter, gewagter, experimenteller – mehr ging nicht. Was kostet das? Egal. Explorer fragen nicht nach Geld; manchmal riskieren sie sogar ihr Leben...”
Wenn Oliver Kahn der Titan im deutschen Fußball ist, dürfte Fritz Rau der Titan im deutschen Musikgeschäft sein. Die Lobgesänge auf ihn nehmen kein Ende. So sagte Mick Jagger (Rolling Stones): “Fritz Rau ist der Pate von uns allen. Rock and Rau forever.” Oder Al Jarreau: “He’s everbodys Papa”. Ähnlich positiv äußerten sich Klaus Doldinger, Charles Aznavour, Harry Belafonte, Peter Maffay, Joan Baez, Chris de Burgh und viele, viele andere Hochkaräter im Showbusiness. Und so wurde es auch ein spannender Abend im Leonardo JazzClub in der Zweigertstraße in Essen, als Fritz Rau von den 50 Jahren Backstage erzählte.
















